Dass der Iran US-Präsident Donald Trump tot sehen möchte, ist bekanntlich nichts Neues, die jetzige Taktik hingegen schon. In den sozialen Medien verbreitete die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars ein brisantes Video.
Es trägt den Titel: "Where can Trump be killed?". Auf die Frage soll es auch Antworten liefern. Demnach wird wohl die Route der Autokolonne Trumps zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida als Angriffsziel empfohlen.
Dort stelle eine Brücke einen sicherheitskritischen Punkt dar. Das Problem der iranischen Videohersteller: Die Route im Video stimmt nicht mit dem öffentlich zugänglichen Kartenmaterial überein.
Dennoch sorgte das Video für Aufregung. So wurde es auf X – der Plattform von Elon Musk – inzwischen gelöscht. Auf dem Telegram-Kanal der Nachrichtenagentur ist es weiterhin abrufbar.
Der Iran trachtet dem US-Präsidenten vor allem wegen der Tötung des obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei im Februar nach dem Leben. Sein Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei hat in einem Brief Vergeltung angekündigt.