In Italien herrscht Zoff

Aperol – oder nicht Aperol? Aufregung um Fake-Drinks

In Italiens Bars wird immer öfter Billig-Bitter statt echtem Aperol ausgeschenkt. Jetzt wehrt sich der Campari-Konzern.
Heute Life
17.07.2026, 07:00
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Du sitzt in einer Bar in Rom, Florenz oder Venedig, bestellst einen Aperol Spritz und zahlst dafür bis zu 16 Euro. Doch was du im Glas hast, ist oft gar kein echter Aperol – sondern billiger Ersatz.

Das hat jetzt den Campari-Konzern auf den Plan gerufen. Die Marke Aperol gehört seit 2003 zum italienischen Getränkeriesen.

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"Wir beobachten, dass Bars und Restaurants orangefarbene Getränke servieren, oft vom Fass, die nicht unbedingt mit Aperol hergestellt werden“, beklagt Andrea Neri, Geschäftsführer der Aperitif-Sparte, wie die "Bild" berichtet.

Über 2.000 Lokale machen mit

Deshalb hat Campari auf dem Heimatmarkt ein Treueprogramm gestartet. Nach dem Start in Padua, wo Aperol 1919 erfunden wurde, nehmen mittlerweile mehr als 2.000 Gaststätten am Programm Aperol Spritz: L'originale teil.

Die Wirte verbürgen sich dabei, dass in ihrem Aperol Spritz tatsächlich das Original verwendet wird. Im Gegenzug gibt es Werbematerial, Schulungen für Barkeeper und ein Zertifikat für die Eingangstür.

So wird der echte gemixt

Das Originalrezept: Drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Sodawasser – dazu Eis und eine Orangenscheibe. Weltweit bringt Aperol dem Konzern 785 Millionen Euro Umsatz ein.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.07.2026, 07:00