Drei Frauen und zwei Männer zwischen 23 und 39 Jahren stehen in Deutschland vor Gericht. Bereits am 8. September des Vorjahres sollen die Mitglieder der sogenannten Gruppe "Ulm 5" aus Großbritannien, Irland, Spanien und Deutschland in ein israelisches Rüstungsunternehmen mit Standort in Baden-Württemberg eingebrochen sein. In weiterer Folge sollen sie Technik im Wert von 1,44 Mio. Euro zerstört haben.
Im Nachbarland sorgt der Prozess jedenfalls für Aufsehen. Schon am ersten Verhandlungstag kam es zu einer Störaktion durch propalästinensische Aktivisten – der Prozess wurde daraufhin abgebrochen. Am zweiten Tag wurde der Saal geräumt, nachdem Aktivisten Parolen gebrüllt hatten. Beim dritten Verhandlungstag ließen sich die Angeklagten in den Saal tragen.
Wie die "Bild" berichtet, ist der Prozess jetzt um einen Eklat reicher geworden. Demnach tauchte die ehemalige Klimaaktivistin Greta Thunberg im Zuschauerraum auf und zeigte den Beschuldigten ein Herzzeichen. Bereits zuvor war die Schwedin mit Protesten gegen Israel aufgefallen.
Die Vorwürfe gegen ihre vermeintlichen Verbündeten wiegen jedenfalls schwer. Sie sollen Teil der antisemitischen Gruppe "Palestine Action Germany" sein. Die Generalstaatsanwaltschaft legt der Gruppierung Hamas-nahe Symbolik sowie die Leugnung des Existenzrechts Israels zur Last.
Somit wird den "Ulm 5" die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und das Verwenden von Kennzeichen terroristischer Organisationen vorgeworfen, heißt es weiter.