Neue Vorschriften

Italien verschärft Strand-Regeln für alle Urlauber

Wer nach Italien reist, muss sich auf neue Vorschriften einstellen. Auf Sardinien sind Sonnenschirme teils verboten, in Jesolo fallen Liegeplätze weg.
André Wilding
17.06.2026, 05:58
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Sonne, Meer und Strand gehören für viele zum Italien-Urlaub einfach dazu. Doch ausgerechnet am Strand warten heuer auf viele Reisende neue Einschränkungen.

Für Diskussionen sorgt derzeit eine Regelung auf Sardinien. Am beliebten Strand Punta Molentis im Südosten der Insel dürfen viele Badegäste keinen eigenen Sonnenschirm mehr aufstellen. Erlaubt ist das nur noch Besuchern, die mit Kindern unter zehn Jahren oder Senioren ab 65 Jahren unterwegs sind.

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Mit Schattenplätzen begnügen

Alle anderen Urlauber müssen auf den mitgebrachten Schattenspender verzichten und sich mit den vorhandenen natürlichen Schattenplätzen begnügen, berichtet die italienische Zeitung "La Repubblica".

Die Maßnahme wurde von der Gemeinde Villasimius beschlossen. Hintergrund sind laut Medienberichten Bemühungen, die Natur in dem Gebiet besser zu schützen. Nach einem schweren Waldbrand im Vorjahr soll das empfindliche Ökosystem entlastet und der starke Besucherandrang begrenzt werden.

Die Regelung gilt vom 6. Juni bis zum 31. Oktober. Zusätzlich wird für den Strandbesuch eine Gebühr von zehn Euro eingehoben.

20.000 Plätze fallen weg

Auch an der oberen Adria müssen sich Urlauber auf Änderungen einstellen. Im beliebten Badeort Jesolo werden die Abstände zwischen den einzelnen Liegebereichen vergrößert.

Damit soll den Gästen mehr Platz zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hat die Neuregelung aber Folgen für die Kapazitäten entlang der Küste.

Laut Medienberichten gehen dadurch rund 20.000 Liegeplätze verloren. Zusätzlich wurden sogenannte "Rote Zonen" eingerichtet, die bereits für Diskussionen gesorgt hatten.

Mehr Platz für einzelne Urlauber bedeutet damit gleichzeitig weniger Platz für die Masse der Badegäste.

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