Im Gemeindegebiet von Längenfeld kam es am Samstag gegen 16.10 Uhr im Jagdrevier "Oberried" auf einer Seehöhe von circa 1.800 Meter zu einem Alpinunfall mit Todesfolge.
Ein 61-jähriger Italiener war gemeinsam mit zwei österreichischen Jagdkameraden im Jagdgebiet mit Instandhaltungsarbeiten des dortigen Jägersteiges beschäftigt.
Die drei Waidmänner fertigten im weglosen, steilen und in felsdurchsetztem Gelände eine Seilversicherung am Jägersteig an. Nach Abschluss dieser Arbeiten begaben sich die drei Jäger retour, in Richtung ihrer Jagdhütte.
Beim Abstieg befand sich der Italiener an zweiter Position zwischen den beiden österreichischen Jägern, als er im weglosen Gelände plötzlich ausrutschte und in sehr steilem Gelände, sich mehrmals überschlagend, 30 bis 40 Meter abstürzte.
Während der eine Jagdkamerad den Notruf absetzte, stieg der andere Jagdkamerad zum verletzten Kameraden ab und leistete Erste Hilfe. Der Jäger erlitt durch den Absturz schwerste Verletzungen.
Er wurde nach der Erstversorgung durch die Mannschaft des Notarzthubschraubers und der Bergrettung Längenfeld vom Unfallort mittels Tau ins Tal und in weiterer Folge zur weiteren ärztlichen Behandlung in das Landeskrankenhaus Innsbruck geflogen, wo er aufgrund seiner schweren multiplen Verletzungen verstarb.