Im Klagenfurter Stadtteil Welzenegg rund um den Dachauer Park kam es in der Vergangenheit des Öfteren zu Diebstählen, Vandalismus und Lärm bis spät in die Nacht. Zudem wurden Anrainer beschimpft. Bei den Übeltätern soll es sich um eine größere Gruppe Jugendlicher handeln.
Laut einem Bericht der "Krone" soll es sich bei ihnen um 30 bis 40 Teenagern – teilweise mit Migrationshintergrund – handeln. Ein Anrainer der Wohnsiedlung berichtet "reinem Terror" zu dem es "jede Nacht" kommen soll.
So sei es zu Diebstählen von Fahrrädern gekommen. Auch Sackerl mit Hundekot sollen durch offene Fenster geworfen worden sein. Des Weiteren würden die Jugendlichen auch den örtlichen Spielplatz immer wieder verwüsten. Aus diesen Gründen kam es zu einer Unterschriftenaktion, der sich über 200 Personen anschlossen.
Was folgte, war ein Dialog mit der Stadt und der Polizei. Danach hätten Ordnungsamt und das Stadtpolizeikommando erste Maßnahmen ins Leben gerufen, die laut Bürgermeister Christian Scheider bereits Wirkung zeigen würden. Nun gelte es die erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt "weiterhin konsequent umzusetzen", so der Stadtchef.
Einige Jugendliche seien der Polizei bereits ins Netz gegangen und müssen nun mit Konsequenzen rechnen. Sie erhalten Verwaltungsanzeigen da sie auf getunten E-Scootern unterwegs waren.