Nüsse galten früher wegen ihres hohen Fettgehalts als Kalorienbomben. Doch inzwischen weiß man: Die kleinen Kraftpakete leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit - gerade wegen der enthaltenen Fette.
Denn Nüsse liefern vor allem ungesättigte Fettsäuren, dazu wertvolles Eiweiß und eine Fülle an Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium, Kupfer, Zink, Selen und Eisen.
Besonders reich an Calcium sind nach Angaben von "Utopia" Mandeln, Haselnüsse, Pistazien und Paranüsse mit über 100 Milligramm pro 100 Gramm. Pinienkerne liefern den höchsten Eisengehalt, Cashewnüsse punkten mit 270 Milligramm Magnesium.
Experten raten zu einer kleinen Handvoll Nüsse oder Samen am Tag - das entspricht etwa 25 Gramm. Dabei sollte man möglichst abwechslungsreich zugreifen, um von den verschiedenen Inhaltsstoffen der bunten Nuss-Familie zu profitieren.
Nüsse lassen sich vielseitig genießen: als Snack zwischendurch, als Topping fürs Müsli oder den Salat, als Aufstrich oder Mus. Am besten greift man zur ungesalzenen Variante.
Wer an einer Nussallergie leidet, sollte bestimmte Sorten meiden. Besonders Haselnüsse, Erdnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Mandeln, Cashewnüsse und Pekannüsse können allergische Reaktionen wie Halskratzen, Juckreiz oder Atemnot auslösen - teils schon in kleinsten Mengen.