Porridge ist längst ein Klassiker auf dem Frühstückstisch. Haferflocken sind schnell zubereitet, halten lange satt und lassen sich beliebig variieren. Doch viele vermeintlich gesunde Zutaten treiben die Kalorienzahl rasch in die Höhe.
Wer wahllos Toppings, Nussmus oder Süßungsmittel kombiniert, macht aus einem leichten Frühstück eine ziemlich schwere Mahlzeit. Die Grundbasis aus Haferflocken ist eigentlich nicht kalorienreich: Mit Wasser zubereitet sind es nur rund 200 Kalorien.
Wie womenshealth.de berichtet, passieren beim Porridge vier typische Fehler. Nüsse, Samen, Nussmus oder Trockenfrüchte machen das Frühstück zwar lecker, liefern aber oft überraschend viele Kalorien. Mehrere kleine Extras summieren sich schnell.
Eine normale Portion liegt bei etwa 50 bis 60 Gramm Haferflocken. Viele schätzen die Menge jedoch falsch ein und verwenden deutlich mehr. Zusammen mit Milch, Obst und Toppings kommen so schnell mehrere hundert Kalorien zusammen.
Auch beim Süßen wird oft übertrieben: Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft wirken gesünder als Haushaltszucker, enthalten aber trotzdem reichlich Kalorien. Besser nur maximal ein bis zwei Teelöffel verwenden oder die Süße über eine reife Banane oder einen Apfel erzeugen.
Instant-Porridge spart kaum Zeit, enthält aber häufig Zucker, künstliche Aromen oder Zusatzstoffe. Besser auf die reine Haferflocken-Basis setzen und selbst mit frischen Zutaten verfeinern.
Haferflocken liefern langkettige Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß sowie Magnesium und Eisen. Studien zeigen, dass Hafer die Verdauung unterstützt und sich positiv auf Blutzucker und Cholesterinspiegel auswirken kann.