Sommer, Sonne, Ferien: Am 4. Juli geht es für die Schüler in Niederösterreich und Burgenland in die Sommerferien – neun Wochen lang Entspannung zu Hause. Aber was sagen die Niederösterreicher und Burgenländer dazu?
"Marketagent" hat unter anderem 219 Personen aus Niederösterreich und Burgenland zu den Sommerferien befragt – zur Dauer, dem organisatorischen Druck und möglichen Maßnahmen.
48,1 Prozent der Befragten aus NÖ und BGLD empfinden die Ferien als zu lange. Die unzufriedenen Personen würden durchschnittlich 6,6 Wochen Sommerferien bevorzugen.
Außerdem sind 84,7 Prozent der Meinung, dass die langen Sommerferien für einige Familien zu großem, organisatorischem Druck führen. Wer die Hauptlast trägt? 37,8 Prozent tippen auf die Mutter, 33 Prozent auf gleiche Last bei beiden Elternteilen.
Die Mehrheit der Befragten (71,4 Prozent) findet trotzdem, dass die Sommerferien eine schöne sowie bewährte Tradition sind. Die überwiegenden Gefühle, wenn man an die Ferien denkt, seien Freude (24,8 Prozent) und Entspannung (20,6 Prozent).
Die größten Herausforderungen seien laut den Befragten folgende: Vereinbarkeit von Job und Kinderbetreuung (60,1 Prozent), Organisieren der Kinderbetreuung (50 Prozent) sowie die hohen Kosten unter anderem für Feriencamps (47,9 Prozent).
Die Befragten bewerten auch Vorkehrungen, welche die Ferien alltagstauglicher machen würden. Die ersten drei Plätze sind: mehr Hilfe für berufstätige Eltern (46,4 Prozent), mehr leistbare Betreuungsangebote in den Ferien (40,6 Prozent) sowie mehr gratis Sommerprogramme für Kids (37,6 Prozent).