Drei Klubs buhlten um Cristiano Ronaldo nach seinem Aus bei Manchester United: Chelsea, Sporting Lissabon und Al-Nassr FC. Jetzt ist das Rennen um den fünfmaligen Weltfußballer entschieden. Das Geld hat gesiegt.
Cristiano Ronaldo wird zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien wechseln. Das berichtet die spanische "Marca"
Der Kapitän von Portugals Nationalelf wird ab Jänner für zweieinhalb Jahre bei den Saudis auf Torjagd gehen. "Marca" hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, dass Ronaldo ein millionenschweres Angebot unterbreitet wurde.
Jetzt sind die Würfel gefallen. Finanziell sicher eine gute Entscheidung für den 37-Jährigen: Inklusive Werbeeinnahmen wird Ronaldo rund 200 Millionen Euro pro Saison verdienen.
Auch in Sachen Image? Das ist fraglich. Beim Besitzer von Al-Nassr handelt sich um den saudischen Prinzen Mohammed bin Salman, in Europa oft "Blut-Scheich" genannt. Der 37-Jährige gilt als der Auftraggeber des Mordes am Journalisten Jamal Kashoggi und soll noch dazu wenig von Menschenrechten halten. Nachweisen lässt sich seine Verstrickung in den Kashoggi-Mord neben anderen Vorwürfen schwer, der Scheich genießt als Staatsmann Immunität vor Strafverfolgung in den USA.
Bei der WM in Katar kann sich Ronaldo schon an das Wüstenklima gewöhnen. Am Dienstag trifft er mit Portugal im WM-Achtelfinale auf die Schweiz.