7 Restaurants betroffen

Jetzt fix – endgültiges Aus für beliebte Imbiss-Kette

Aus für die Bowl-Kette "Wiki Wiki Poke": Die Betreiberfirma Poke Flow GmbH hat nun die Schließung beantragt – sieben Standorte sind davon betroffen.
Wien Heute
01.01.2026, 13:09
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Was 2018 mit einem hippen Bowl-Lokal in der Wiener Innenstadt begann, endet nun mit einem Insolvenzantrag und dem geplanten Aus: Die Poke Flow GmbH, Betreiberin der "Wiki Wiki Poke"-Lokale, hat am 3. Dezember 2025 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet – "Heute" berichtete. Nun ist fix: Aus der Sanierung wird nichts, die Schließung des Unternehmens wurde beantragt.

"Da eine kostendeckende Fortführung nicht möglich war und eine Veräußerung des lebenden Unternehmens ebenfalls scheiterte, wurde zur Vermeidung weiterer Ausfälle die Schließung beantragt", informiert der Österreichische Verband Creditreform. Gläubiger können ihre Forderungen noch bis 13. Jänner 2026 anmelden.

Schnell gewachsen, dann hart gelandet

Die Erfolgsgeschichte der hawaiianischen Bowls in Wien nahm 2018 mit dem ersten Lokal in der Wipplingerstraße in der Wiener Innenstadt ihren Lauf. Gefolgt von Filialen in der Margaretenstraße und auf der Landstraßer Hauptstraße, wuchs das Systemgastronomie-Unternehmen rasch auf sieben Wiener und einen Grazer Standort an. Frische Zutaten, hausgemachte Saucen und individuell zusammenstellbare Bowls waren das Erfolgsrezept – zumindest anfangs.

Doch der Markt veränderte sich: Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) brachten schwankende Kundenfrequenzen, steigende Mieten und hohe Personalkosten das Unternehmen zunehmend in Schieflage. Dazu kam starker Konkurrenzdruck durch andere Bowl-Lokale und Lieferdienste.

Sanierungsplan scheiterte

Laut Bilanz 2024 stehen rund 789.000 Euro an Schulden in den Büchern. Betroffen sind 30 Gläubiger und 46 Mitarbeiter. Zwar wurde ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren vorgelegt – jedoch soll das Unternehmen trotzdem geschlossen werden. Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits eingeleitet worden. Gläubiger können ihre Forderungen noch bis 13. Jänner 2026 über Creditreform zur Anmeldung bringen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 01.01.2026, 17:09, 01.01.2026, 13:09
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