Wenn die Feiertage vorbei sind und die Wohnung plötzlich wieder leerer wirkt, kommt oft ein Gefühl auf, das viele kennen: Es ist zu viel. Zu viel Zeug, zu viele Dinge, zu viele Erinnerungen, die längst keinen Platz mehr im Alltag haben. Genau dann ist der richtige Moment gekommen, um loszulassen – und sich neu zu ordnen.
Das Ausmisten ist mehr als nur eine Beschäftigung an grauen Jännertagen. Es ist ein Statement. Du bestimmst, was bleibt – und was gehen darf. Der alte Pullover, der nie getragen wird. Die Vase, die man mal geschenkt bekommen hat, aber nie mochte. Der Schreibtisch, der unter Papieren und Ramsch kaum noch zu erkennen ist. All das sind Dinge, die Platz blockieren. Und Energie.
Denn wer entrümpelt, schafft Raum – nicht nur physisch, sondern auch mental. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Ordnung im Umfeld auch für mehr Klarheit im Kopf sorgt. Viele Menschen berichten nach dem Ausmisten von mehr Leichtigkeit, mehr Fokus und sogar besserem Schlaf.
Wichtig dabei: Es geht nicht darum, alles wegzuwerfen. Es geht darum, bewusster zu entscheiden. Was benötige ich wirklich? Was macht mir Freude? Was ist nur da, weil ich es irgendwann mal gekauft habe – oder behalten musste?
Auch digital kann ausgemistet werden: Der übervolle Posteingang, Apps am Handy, die nie verwendet werden, oder Fotos, die man nie wieder anschaut. Wer sich ein Wochenende lang Zeit nimmt, kann ganze Gigabytes freischaufeln – und fühlt sich danach fast wie neu gestartet.
Und was du nicht mehr benötigst, kann vielleicht jemand anderer gut verwenden. Plattformen wie Willhaben oder Flohmärkte bieten die Möglichkeit, Dinge weiterzugeben – oder sogar noch ein paar Euro damit zu verdienen.