Kaum sind Frühkartoffeln, Erdbeeren oder die ersten Salate geerntet, entstehen im Beet freie Flächen.
Was auf den ersten Blick nach Saisonende aussieht, ist in Wahrheit eine neue Chance. Die warmen Böden und die langen Tage sorgen für schnelles Keimen und kräftiges Wachstum.
Besonders praktisch: Viele Gemüsesorten entwickeln sich innerhalb weniger Wochen und liefern schon bald frische Zutaten für die Sommerküche. Radieschen, Rucola oder Pflücksalate gehören zu den absoluten Schnellstartern.
Wie utopia.de schreibt, eignen sich unter anderem Buschbohnen, Chinakohl, Endiviensalat, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Mangold, Pak Choi, Radieschen, Rettich, Rote Bete und Rucola besonders gut für die Aussaat im Juli. Wichtig sei dabei, auf die Sortenbeschreibung zu achten – etwa "frühreifend" oder "für Herbsternte".
Mangold zählt zu den oft unterschätzten Gemüsesorten. Zu Unrecht, denn mit seinen dekorativen Blättern eignet er sich perfekt für alle, die Gemüse und Schönheit im Beet verbinden möchten.
Er lässt sich laufend ernten und treibt immer wieder nach. Mangold ist kalorienarm, reich an Vitaminen wie A, C und K sowie an Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Kalium.
Wer sein Beet clever plant, denkt die kühleren Monate am besten gleich mit: Spinat, Feldsalat oder Winterportulak werden erst später geerntet, sorgen aber für frisches Grün, wenn die meisten anderen Kulturen längst abgeerntet sind.
Gerade in Hochbeeten oder kleinen Gärten lässt sich die vorhandene Fläche dadurch optimal ausnutzen.
Damit die jungen Pflanzen die Sommerhitze gut überstehen, sollte am besten in den frühen Morgenstunden oder am Abend gegossen werden. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder gehäckseltem Stroh hält die Feuchtigkeit länger im Boden und schützt vor dem Austrocknen.
Ein weiterer Tipp: Junge Keimlinge sind ein gefundenes Fressen für Nacktschnecken. Schütze deine Beete durch tägliches Absammeln in der Dämmerung oder verwende Hochbeete und Balkonkästen.