Pommes-Fans müssen sich umgewöhnen: Die Trockenheit der vergangenen Wochen könnte schon bald eine ungewöhnliche Folge auf unseren Tellern haben. Ein renommierter Wiener Gastronom erklärt gegenüber "Heute", was dahintersteckt: "Ihr werdet sehen, schon bald werden die Pommes in den Lokalen kürzer!"
Schuld daran ist laut dem Wirt die anhaltende Trockenheit. Fehlt den Erdäpfeln ausreichend Wasser, wirkt sich das auch auf ihr Wachstum aus. Die Knollen bleiben kleiner und damit fehlt in der Küche schlicht die nötige Länge für besonders lange Pommes.
Für den erfahrenen Gastronomen ist dieses Phänomen nicht neu. "Es ist nicht das erste Mal, dass wir so etwas erleben, bei jeder größeren Dürre werden die Kartoffeln einfach kleiner", sagt der Wirt.
Für die Küchenmannschaft bedeutet das: Sind die Erdäpfel kleiner, können daraus auch keine besonders langen Pommes geschnitzt werden. Aus den kleineren Knollen müssen eben ungewohnte frittierte Erdäpfel-Sticks entstehen.
Besonders bitter für Pommes-Liebhaber: Laut den vorliegenden Informationen leiden ausgerechnet die größeren Erdäpfelsorten proportional stärker unter der Trockenheit. Genau jene Knollen also, aus denen sich besonders lange Pommes schneiden lassen.
Wie außergewöhnlich die Wetterlage tatsächlich ist, zeigen auch die Angaben aus der Landwirtschaft. Bauernbund-Präsident Georg Strasser warnt vor erheblichen Auswirkungen der Trockenheit: "Das erste Halbjahr 2026 war das zweittrockenste seit Beginn der Messungen, in mehreren Bundesländern sogar das trockenste überhaupt. Besonders im Grünland drohen Ernteausfälle von bis zu 50 Prozent."