" ... und wir kärchern die Kriminalität aus unseren Straßen" – mit dieser Aussage des FP-Landesrates in dem knapp eineinhalbminütigem Clip zeigen sich die Roten überhaupt nicht einverstanden.
In Social-Media-Gruppen und Plattformen wird das Imagevideo der FPÖ mit Spitzenkandidat Martin Antauer scharf kritisiert, u.a. auch von SP-Kandidat Ricardo Zanot: "Ein neuer, trauriger Höhepunkt im Wahlkampf."
Und darum geht's: Zuerst werden Antauer und Bilder der Traisen gezeigt, es geht um den Domplatz, "so weit, so gewöhnlich. Ganz nett. Dann wurde jedoch, für mich, eine Grenze überschritten. (...)" Unter Bilder des St. Pöltner Bahnhofs wurde seitens der FPÖ die Botschaft hinterlegt: "...und wir kärchern die Kriminalität aus unseren Straßen." "Was sehen wir im Bild und was möchte uns der Ausschnitt vermitteln? Im Mittelpunkt sind oben zwei Jugendliche, womöglich ausländischer Abstammung (bzw. deren Eltern, wie auch immer) und ein afghanischer Supermarkt."
Somit schaffe man "ein rassistisches Feindbild – von zwei harmlosen Jugendlichen bis hin zu einem Supermarkt, der einem nicht passt – und spricht wortwörtlich von "kärchern", also "säubern". St. Pölten, Hand aufs Herz: Wollen wir sowas? Ich nicht."
Martin Antauer stehe jedenfalls zu dem Imagevideo: "Kriminelle Ausländer haben in unserer Stadt nichts verloren. Unsere Stadt, unsere Regeln."