Kanzler sagt, wir kommen Normalität langsam näher

"Kommen der Normalität Schritt für Schritt näher": Bundeskanzler Sebastian Kurz.
"Kommen der Normalität Schritt für Schritt näher": Bundeskanzler Sebastian Kurz.Hans Punz / APA / picturedesk.com
In 100 Tagen eine Corona-Impfung für jeden, im Sommer Normalität: Bundeskanzler Sebastian Kurz betont jetzt erneut den "Ausweg aus der Pandemie".

"Die Impfung ist unser Ausweg aus der Pandemie & mit ihr kommen wir der Normalität Schritt für Schritt näher!", schreibt Bundeskanzler Sebastian Kurz auf seiner Facebook-Seite. Und er erneuert sein Versprechen: "In den nächsten 100 Tagen können sich alle Menschen, die das möchten, impfen lassen." Mehrmals hatte der Bundeskanzler in den jüngsten Tagen aber auch betont, dass es nicht ohne das Zusammenhalten und Mittun der Bevölkerung gehen werde.

Nach dem Corona-Gipfel am Dienstag meldete sich der Kanzler auch zu Wort – mit einer "eindringlichen Bitte", wie er auf seiner Facebook-Seite schrieb. "Wir alle haben es in der Hand. Schützen wir unsere Mitmenschen, uns selbst und leisten wir einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus!", so Kurz. Er mahnte die Bürger, "Meine eindringliche Bitte: Nutze das Testangebot & trage eine FFP2-Maske!"

"Für uns ergibt sich folgendes Bild"

Die Osterruhe beziehungsweise der Oster-Lockdown in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland geht indes in die Verlängerung. Schuld sind die Auslastungszahlen der Intensivstationen – wichtige Operationen, auch Krebs-Eingriffe, müssen bereits verschoben werden, weil die Betten fehlen. Statt bis 11. April bleiben die derzeit geltenden Regelungen wie Ausgangsbestimmungen, Schließung von Handel und Schulen im Distance Learning bis 18. April aufrecht. Weitere Verlängerung nicht ausgeschlossen.

"Wir haben in Österreich eine regional sehr unterschiedliche Situation, gerade was die Belegung der Intensivstationen angeht", sagte Kanzler Sebastian Kurz in seiner Gipfel-Ansprache. Knapp unter 600 Personen sind auf den Intensivstationen in Behandlung. "Für uns ergibt sich folgendes Bild: Wir haben in sechs von neun Bundesländern eine relativ stabile Situation", so Sebastian Kurz. Nur in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sei die Lage äußerst angespannt. Deshalb werde die Regierung weiter ihr regionales Vorgehen fortsetzen.

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