Begonnen hat die schlimme Geschichte am 28. Juli. "Hugo" trug einen GPS-Tracker, über den die Familie seinen Standort verfolgen konnte, das berichten die Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN). Doch seit dieser Nacht war "Hugo" verschwunden.
Das Ehepaar machte sich auf die Suche und ging zum letzten übermittelten Standort. Der Akku des Trackers war laut den Angaben noch zu 56 Prozent geladen. Vom Kater fehlte trotzdem jede Spur. Auch in den umliegenden Weingärten konnte die Familie ihn nicht finden.
Später suchten die Besitzer erneut nach "Hugo". Dabei entdeckten sie den GPS-Tracker am Straßenrand. Durch ein neongelbes Band war dieser bereits aus größerer Entfernung zu sehen.
"Als ich den Tracker aus der Hülle nahm, konnte ich feststellen, dass dieser kein Signal mehr senden konnte, weil er so stark beschädigt war. Der Tracker muss durch Menschenhand von der Katze abgenommen worden sein", schilderten die Betroffenen gegenüber der NÖN.
"Wir glaubten zuerst, dass unsere sehr schöne Langhaarkatze mitgenommen wurde. Daher erstattete ich Anzeige bei der Polizei Traismauer", sagte der Familienvater zur NÖN.
Die Familie gab nicht auf. Über soziale Medien und WhatsApp wurde nach "Hugo" gesucht. Für Hinweise, die zum Auffinden des Katers führen, wurde sogar ein Finderlohn von 800 Euro in Aussicht gestellt.
Mehr als vier Wochen nach dem Verschwinden kam schließlich die Nachricht, vor der sich die Familie gefürchtet hatte. Am 5. September wurde sie über den Fund einer toten Katze informiert.
Dann machte der Besitzer eine weitere erschütternde Entdeckung: Oberhalb des rechten hinteren Laufes bemerkte er ein Einschussloch. "Hugo" war demnach erschossen worden.
Jetzt herrscht Unruhe in der Gegend, Haustierbesitzer machen sich große Sorgen.