In der Marktgemeinde Langenrohr wird kräftig in die Trinkwasserversorgung investiert. Das örtliche Wasserleitungsnetz wird vollständig ausgebaut, bestehende Lücken werden geschlossen.
Im Zuge der Arbeiten entstehen rund fünf Kilometer zusätzliche Versorgungsleitungen. Außerdem sollen etwa 120 neue Hausanschlüsse an das öffentliche Netz angebunden werden. Insgesamt werden rund 1,8 Millionen Euro investiert.
"Interessierte Anrainer, die einen Hausanschluss an das öffentliche Wasserleitungsnetz herstellen lassen möchten, können sich gerne an das EVN Service Center Tulln wenden", erklärt EVN-Wasser-Projektleiter Albert Mannsberger.
Bürgermeister Leopold Figl (ÖVP) sieht darin eine langfristige Investition für die Gemeinde: "Eine leistungsfähige Wasserversorgung gehört zur unverzichtbaren Basis einer modernen Gemeinde." Mit dem flächendeckenden Netz werde die Versorgung auch für kommende Generationen abgesichert.
Nicht nur Wasserleitungen werden erneuert. Im Zuge der Bauarbeiten saniert die Netz NÖ auch einige hundert Meter Stromleitungen, gleichzeitig werden Glasfaserkabel verlegt. Damit sollen mehrere Infrastrukturprojekte gebündelt und zusätzliche Baustellen vermieden werden.
Hintergrund ist auch der steigende Strombedarf durch Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Elektromobilität. Laut Netz NÖ sollen deshalb zusätzliche Kapazitäten für neue Anwendungen und erneuerbare Energie geschaffen werden.
Für Langenrohr bedeutet der Ausbau gleich drei Verbesserungen auf einmal: neue Wasserleitungen, ein stärkeres Stromnetz und zusätzliche Glasfaserleitungen.