Bittere Statistik

Kauf auf Raten, viele Kredite – Schulden steigen weiter

Die Krise gibt keine Ruhe: Die Schulden der Bevölkerung sind auch heuer weiter gestiegen. Wien und Oberösterreich sind die negativen Spitzenreiter.
Oberösterreich Heute
02.01.2026, 13:41
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die finanziellen Belastungen werden nicht weniger. Eine große Rolle spielt dabei das seit Jahren generell hohe Preisniveau. Lebensmittel etwa waren zuletzt erneut besonders teuer.

Vor allem Menschen, die nicht sehr viel verdienen, stecken in einer prekären Lage: Lebensnotwendige Ausgaben für Wohnen und Energie fressen mittlerweile die Hälfte oder sogar mehr des Familienbudgets auf.

Die Folge: immer mehr Privatkonkurse. In Oberösterreich wurden seit Beginn dieses Jahres mehr als fünf Fälle an jedem Gerichtstag eröffnet, berichtet der KSV. Er geht davon aus, dass die Gesamtschulden heuer um knapp elf Prozent auf rund 163 Mio. Euro steigen werden.

Einer der Gründe für die Zunahme: Junge Menschen setzen vermehrt auf Ratenkäufe oder Kredite für Konsumgüter.

Sogar Sparen ist jetzt schon Luxus

Auch Zahlen der Statistik Austria rütteln auf: Mehr als jeder dritte Haushalt in Österreich hat derzeit kein Geld übrig, um etwas für noch schlechtere Zeiten auf die Seite zu legen.

59 Prozent jener, die nur über niedriges Einkommen verfügen, können überhaupt nichts sparen. Bei Alleinerziehenden haben 42 Prozent keine Möglichkeit, Rücklagen für Notsituationen zu bilden.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.01.2026, 15:11, 02.01.2026, 13:41
Jetzt E-Paper lesen