Ganz emotional

Keeper bricht nach Todes-Drama sein Schweigen

Fußballer Jesus de Miguel ist nach einem Zusammenstoß verstorben. Nun meldete sich erstmals Keeper Jesus Owono, der ihn gefoult hatte, zu Wort.
04.11.2026, 19:08
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Nach dem tragischen Tod des spanischen Fußballers Jesus de Miguel (30) meldet sich Torhüter Jesus Owono erstmals zu Wort. Der Keeper des FC Andorra war mit dem Stürmer des spanischen Zweitligisten CD Teneriffa heftig zusammengestoßen. De Miguel starb später im Krankenhaus. Jetzt spricht Owono über die "schlimmsten Tage" seines Lebens.

"Mir fehlen die Worte, und es fällt mir sehr schwer, das Geschehene zu verarbeiten", erklärt der Schlussmann in einer Mitteilung seines Vereins. "Der Verlust von Jesus bereitet mir unermesslichen Schmerz. Meine Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und all den Menschen, die ihn geliebt haben."

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Der verhängnisvolle Zusammenprall hatte sich am Montagabend in der Nachspielzeit ereignet, der Keeper sah dann die Rote Karte. De Miguel erlitt schwere Verletzungen und einen Herzstillstand. Am Dienstagmorgen starb der 30-Jährige im Spital. Die spanische Polizei hat inzwischen Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.

"Kann an nichts anderes denken"

Owono zeigt sich angesichts der laufenden Untersuchungen zurückhaltend. Er wisse, dass es "viele Dinge zu klären geben wird, und ich werde allem, was auf mich zukommt, mit größtem Respekt begegnen". Dann wird der Torhüter emotional: "Aber im Moment kann ich ehrlich gesagt an nichts anderes denken als an Jesus und den Schmerz, den wir durchleben. Ruhe in Frieden, Jesus."

Rückendeckung erhält der Keeper von seinem Mitspieler Lautaro Spatz. Owono sei "am Boden zerstört", schreibt der Andorra-Verteidiger in den sozialen Medien. Wer den Torhüter kenne, wisse, "dass er niemals absichtlich jemandem Schaden zufügen würde". Im Fußball könnten unglückliche Situationen entstehen, doch niemand hätte mit derart tragischen Folgen gerechnet.

Vor einer freiwilligen Trainingseinheit am Mittwoch gedachten die Andorra-Profis dem Verstorbenen mit einer Schweigeminute. Owono fehlte bei der Einheit und hat seinen Instagram-Account vorerst deaktiviert. Während die Ermittlungen weiterlaufen, soll de Miguel am Donnerstag in Toledo beigesetzt werden.

red, 04.11.2026, 19:08
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