Österreichs Nationalteam hat in Santa Barbara den ausgefallenen Test gegen Guatemala durch ein internes Match ersetzt. Im Harder Stadium standen sich am Mittwoch zwei ÖFB-Teams gegenüber allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Fans und Journalisten waren nicht zugelassen. Einblicke in die Partie gaben danach Alexander Prass und Patrick Wimmer. Demnach wurde dreimal 15 Minuten gespielt, das Duell sei "sehr intensiv" gewesen.
"Die Herangehensweise war, dass wir richtig etwas am Platz liegenlassen und Intensität reinbringen", erklärte Prass. Um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten, waren Grätschen nicht erlaubt. Laut ÖFB kamen alle Kaderspieler zum Einsatz.
Welche Spieler in welchen Teams aufliefen, blieb offen. Rückschlüsse auf die Startelf für das erste WM-Spiel gegen Jordanien lassen sich daraus ohnehin nicht ziehen. "Wir haben so viel durchgewechselt, ich wusste gar nicht mehr, welche Trikotfarbe ich am Anfang hatte", scherzte Prass. Sein Fazit: "Wir wissen gar nichts."
Auch Wimmer sprach von vielen Wechseln während des internen Tests. "Es ist wild durchgewechselt worden", sagte der Neo-Hoffenheim-Profi. Nach dem intensiven Match dürfen die ÖFB-Stars nun kurz durchschnaufen. Für Donnerstag ist kein Training angesetzt. Nach einem gemeinsamen Frühstück haben die Spieler den Tag zur freien Verfügung.
Viele Teamspieler dürften die Gelegenheit für einen Ausflug nach Los Angeles nutzen. "Ich glaube, dass alle in Richtung Los Angeles schauen werden. Die meisten werden sich dort etwas anschauen", meinte Wimmer.