Keine EM wegen Corona? Die UEFA verrät ihre Pläne

Wie kann die Verbreitung des Coronavirus verhindert werden? In Italien werden ganze Regionen abgeriegelt und Massenveranstaltungen gestrichen. Wackelt nun auch die EM? Die UEFA äußert sich zu Bedenken und Strategien.

Bisher gilt Italien als der "Corona-Hotspot": Es gibt es zehn Tote, die Zahl der Infizierten liegt bei 283. Besonders betroffen ist Norditalien, wo in der Lombardei und Venetien ganze Ortschaften abgeriegelt wurden. In der Serie A wurden mehrere Spiele verschoben, Inter Mailand spielt in der Europa League gegen Ludogorets Razgrad vor leeren Rängen.

Bei der EM 2020 steigt am 12. Juni das Eröffnungsspiel in Rom. Wie soll man mit der Ansteckungsgefahr umgehen? Die UEFA meint: "Wir sind in einer Phase des Abwartens und beobachten die Situation Land für Land: Der Fußball muss den Anweisungen der Regierungen in den einzelnen Staaten folgen."

"Im Notfall" würde es aber Konsequenzen geben, die bis zu einer Absage des Turniers führen können. "Der sportliche Weg wird erst geschlossen sein, wenn sich die Situation verschlimmert", meint UEFA-Vizepräsident Michele Uva.

Österreich trifft bei der Endrunde in Gruppe C am 14. Juni in Bukarest auf einen Play-off-Teilnehmer, am 18. Juni steigt das Duell mit den Niederlanden in Amsterdam, am 22. Juni heißt der Gegner in Bukarest Ukraine.

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