"Wir können uns nicht, wie eigentlich geplant, gezielt verstärken. Sondern nur sensibel reagieren, falls wer geht", gibt Barisic in der Krone zu denken.
Notverkäufe schließt der Rapid-Sportdirektor allerdings aus: "Es gibt keine Notverkäufe. Die wirtschaftliche Situation ist bekannt, herausfordernd, doch ich wäre dumm, wenn ich meinen Spielern Preisschilder umhänge."
Dennoch stehen Abgänge von Taxi Fountas, Yusuf Demir und Dejan Ljubicic im Raum. Kann sie Rapid halten? "Ich hoffe es. Alles kann passieren. Sie wissen, wie geil es bei Rapid sein kann. Hier ist etwas entstanden. Wenn wir erfolgreich sind, werden sie es auch im Börsl spüren. Derzeit gibt es kein konkretes Angebot, nur lose Anfragen."
Kapitän Stefan Schwab ist seit Montag beim AMS, sein Vertrag ist ausgelaufen. Barisic hofft aber auf ein Happy-End: "Natürlich müssen wir beim Gehaltsgefüge einsparen. In laufende Verträge kann ich nicht eingreifen, solche Verträge wird es in Zukunft bei Rapid nicht mehr geben. Aber die Gespräche mit Schwab sind sehr gut, mit beidseitiger Wertschätzung."
Der 50-Jährige nimmt die ganze Rapid-Familie in die Pflicht: "Wir müssen um jeden kämpfen. Da geht’s um die Beziehung zu Rapid: Fans, Mitglieder, Sponsoren - alle müssen zusammenwachsen. Sonst überleben wir das nicht!"