Neues Programm

Kernölamazone schreit jetzt alleine in eine Vase

Gudrun Nikodem-Eichenhardt feiert am 15. September Premiere ihres ersten Kabarett-Solos "Die japanische Schreivase" im CasaNova Vienna.
Sandra Kartik
07.09.2026, 06:00
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Nach mehr als zwei Jahrzehnten auf der Bühne wagt Gudrun Nikodem-Eichenhardt den nächsten Schritt. Die steirische Hälfte der beliebten Kernölamazonen feiert mit "Die japanische Schreivase" am 15. September im CasaNova Wien Premiere ihres ersten Kabarett-Solos.

Dabei geht es um weibliche Wut, Humor, Herkunft und die Frage, warum es manchmal sogar befreiend sein kann, richtig laut zu werden. "Man wird als Mädchen so erzogen, dass man lieber nichts sagen soll und alles mit sich selbst ausmacht. Frauen dürfen nicht wütend sein, das schickt sich nicht, aber genau dort wird ihre Lebendigkeit begraben", erklärt die Kabarettistin im "Heute"-Gespräch.

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Sie zeigt Fans jetzt "das Mehr an Gudrun"

Titelgebend für ihr Programm ist eine spezielle Vase, in die man hineinschreien kann, wenn die Emotionen es verlangen. Eine solche hat Nikodem-Eichenhardt vor einiger Zeit geschenkt bekommen und damit ein neues Ventil gefunden. Künftig soll es die bei ihr auch zu erwerben geben.

"Die Menschen lernen jetzt das Mehr an Gudrun kennen. Ich kriege öfters die Rückmeldung, dass ich bei den Kernölamazonen streng und ruhig wirke." Damit soll nun Schluss sein. Ihre Bühnenpartnerin Caroline Athanasiadis unterstützt sie bei ihrem "nächsten Schritt. Der muss nun gegangen werden". "Ich habe ihr gesagt, dass ich das jetzt mache. Ich hatte vorher andere Prioritäten. Jetzt ist mein Kind älter und ich nutze das Zeitfenster."

Die studierte Musicaldarstellerin will in ihrem Solo Musikkabarett mit philosophischen Gedanken und jeder Menge Humor verbinden. Die Musik stammt von Alexander Leitsoni und Michael Schallmayer, Regie führt Petra Dobetsberger.

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