Wer in den kommenden Wochen mit der Wiener U-Bahn unterwegs ist, könnte plötzlich Teil eines Kunstwerks werden. Sechs Kunstinstallationen sollen bei den Passanten für eine Überraschung sorgen und zeigen, dass Kunst und Künstliche Intelligenz Hand in Hand gehen können.
Von 10. Juni bis 31. Juli werden bei der Ausstellung "Magenta Art Spaces" von Magenta Telekom in Zusammenarbeit mit WARDA Network und Freude Agency sechs sogenannte Red Carpet Showrooms in Wiener U-Bahn-Stationen mit unterschiedlichsten Installationen bespielt.
Als besonders spannend gilt die Installation des österreichisch-französischen Zeichners Martin Tardy in der Station Altes Landgut. Sein Werk "Confluence" visualisiert das Zusammenspiel von Weltnachrichten und menschlicher Bewegung. Eine CNC-Maschine zeichnet aktuelle Ereignisse und Passantenbewegungen als flüchtige Linien auf eine thermochrome Leinwand, die je nach Temperatur ihre Farbe verändert.
In der Station Karlsplatz darf dann geschmunzelt werden: Die Arbeit "Happy Signal" von Marcin Glod analysiert die Mimik der Besucher. Ein Lächeln wird dabei in Echtzeit erfasst und als Energieimpuls an ein Windrad weitergegeben.
Eine weitere Installation von Felix Reiterer macht den österreichischen Internetverkehr sichtbar. Bei den "Liva Dara Installationen" reagiert eine LED-Wand auf die Anwesenheit von Passanten und verwandelt Echtzeitdaten in bewegte Bilder.
Insgesamt präsentieren sechs Künstler ihre Sicht auf das Zusammenspiel von Mensch und Technologie. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht genau dieses Spannungsfeld. "Künstliche Intelligenz ist längst in unser aller Alltag angekommen.
Mit Magenta Art Spaces wollen wir zeigen, dass Technologie nicht distanzieren muss, sondern inspirieren, berühren und neue kreative Räume öffnen kann", erklärt Barbara Klinser-Kammerzelt, Vice President Brand & Marketing Communications bei Magenta Telekom.