Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie wissen, dass Überwachungskameras sie nicht nur filmen, sondern auch identifizieren können. Ein findiger IT-Experte hat nun eine kreative Lösung entwickelt.
Der Cybersicherheitsexperte Swearingen hat ein KI-Modell erschaffen, das sich selbst beibringt, welche bunten Muster Kameras verwirren. Diese werden auf T-Shirts oder andere Kleidung gedruckt.
"Ich habe meinem Modell sozusagen das Malen beigebracht", erklärte Swearingen gegenüber TechCrunch, wie "t3n" berichtet. Die Muster verhindern zwar nicht die Aufzeichnung durch Kameras, stören aber deren Fähigkeit, Objekte, Personen oder Gesichter zu identifizieren.
Am Freitag testete Swearingen sein Verfahren erstmals unter realen Bedingungen auf der Cybersicherheitskonferenz Def Con in Las Vegas. Er beklebte dafür ein Auto mit einem seiner Muster und konnte die Funktionalität erfolgreich beweisen.
Anders als in Europa gibt es in den USA kein einheitliches Gesetz, das den Einsatz von Videokameras regelt. In der EU ist eine flächendeckende Echtzeit-Gesichtserkennung im öffentlichen Raum grundsätzlich verboten.