Drogen sind hier noch immer das große Thema: Die Landespolizeidirektion Steiermark verlängerte die Schutzzone im Grazer Volksgartenpark um ein weiteres halbes Jahr. Ziel bleibt, die Suchtmittelkriminalität in dem beliebten Park einzudämmen. Die neue Verordnung tritt am 18. Jänner in Kraft und gilt vorerst wieder sechs Monate.
Die Zwischenbilanz seit der erneuten Einrichtung im Jahr 2024 zeigt Wirkung: Insgesamt wurden laut Polizei 817 Betretungsverbote ausgesprochen und 1.146 Anzeigen erstattet. Darunter 277 wegen Verstößen gegen das Suchtmittelgesetz, 567 wegen Missachtung bestehender Verbote und 74 wegen Übertretungen des Fremdenrechts.
Insgesamt stellten die Beamten 305 Mal Drogen sicher – darunter über 5,4 Kilogramm Cannabis, knapp 200 Gramm Kokain sowie kleinere Mengen Ecstasy und LSD. Auch ein Revolver und Diebesgut wurden im Parkbereich entdeckt.
Mit der Verlängerung der Schutzzone kündigte die Polizei weitere Schwerpunktaktionen im Volksgarten an – auch zum Schutz von Minderjährigen. Die Schutzzone gilt durchgehend seit Juli 2024. Bereits 2019 und 2020 gab es ähnliche Maßnahmen.