Heftige Detonation auf der Donauinsel: Sonntagabend krachte es beim Kaisermühlendamm in Wien-Donaustadt auf einem Spielplatz. "Plötzlich hat es einen lauten Knall gegeben", so ein Anwohner gegenüber "Heute". Unbekannte hatten auf einem Spielplatz Pyrotechnik gezündet. Bei der Explosion wurden Spielgeräte gesprengt.
Bei einem Lokalaugenschein lagen überall verstreute Trümmer und Holzsplitter. Eine Kletterpyramide aus Holz mit Rutsche wurde schwer beschädigt, ist nicht mehr benutzbar. Die Polizei sperrte das Areal ab. Ein sprengstoffkundiger Beamter überprüfte den Tatort mit einem Sprengstoff-Spürhund, gab danach Entwarnung.
Ein Augenzeuge hatte Sonntag gegen 20.30 Uhr mit seinem Handy die Szenen nach der Explosion gefilmt. Auf den Bildern sind dichte Rauchschwaden und über das Gelände verstreute Trümmerteile zu sehen. Splitter lagen am Boden, Teile der Spielgeräte waren beschädigt oder völlig zerstört. Wenig später rückten mehrere Polizisten an, suchten mit Taschenlampen das Areal ab. Die Verdächtigen sollen Richtung Reichsbrücke geflüchtet sein. Die Explosion war angeblich bis nach Stadlau zu hören.
Von der Holzpyramide wurden tragende Teile weggesprengt, zum Glück wurde niemand verletzt. Der Spielplatz ist aber total verwüstet und wurde von der Polizei gesperrt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich, beträgt wohl Tausende Euro. Die Polizei ermittelt, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.