Ärger zum Schulstart

Kinderwagen-Verbot: Security lässt Mutter nicht in Shop

Eine Mutter wollte Schulsachen für ihren Sohn kaufen. Doch schon vor der Türe war Schluss: Ein Security ließ sie nicht hinein, das ist der Grund!
10.09.2026, 05:30
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Unschöner Schulstart für eine Mutter von drei Kindern in Wien-Simmering! Nach dem Unterricht wollte die Wienerin Montagnachmittag Schulsachen für ihren zehnjährigen Sohn besorgen. Doch vor einem Shop im Einkaufszentrum Simmering war für die 40-Jährige plötzlich Endstation. Weil sie mit einem Kinderwagen unterwegs war, ließ sie ein Security nicht hinein.

"Mit Kinderwagen nicht rein"

Wie die Wienerin gegenüber "Heute" schildert, habe ein Security-Mitarbeiter sie und ihre beiden Kinder mit den Worten: "mit Kinderwagen dürfen Sie da nicht rein" aufgehalten. Das Baby der Wienerin lag zu diesem Zeitpunkt im Wagerl, auch ihr dreijähriges Kind war im Einkaufszentrum mit dabei.

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Kein Platz für Wagerl

Die Mutter fragte sofort nach dem Grund und erklärte, dass ihr Sohn erst seit Montag das Gymnasium besuche und fehlende Schulsachen dringend für den nächsten Schultag benötige. Doch auch ein zweiter Security-Mitarbeiter habe ihr den Zutritt mit Kinderwagen verweigert – angeblich aus Platzgründen.

Mutter: "Diskriminierung pur"

Zwar sei die Papierwaren-Filiale klein und zu diesem Zeitpunkt viel los gewesen, die Mutter hatte dennoch kein Verständnis für das Verhalten der Sicherheitsleute. Man habe ihr weder angeboten, einige Minuten zu warten, noch später wiederzukommen. "Das ist Diskriminierung pur", zeigte sich Anita M. (Name geändert) empört.

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"Sehr großer Andrang"

Auf Anfrage von "Heute" erklärt ein Sprecher des Shops, dass es Montagnachmittag zu einer besonderen Situation gekommen sei: "Aufgrund des ersten Schultags gab es einen sehr großen Andrang von Eltern mit ihren Kindern, sodass es zwischen den Verkaufsregalen entsprechend eng war. Zusätzlich befanden sich schulstartbedingt viele Aufbauten und Warenpräsentationen mit Ordnern, Heften und weiteren Schulartikeln auf den Verkaufsflächen."

Firma bedauert den Vorfall

Dem Sicherheitsmitarbeiter ging es laut dem Sprecher in dieser Situation vor allem darum, auf das Wohl der Kunden und besonders der kleineren Kinder zu achten: "Seine Reaktion war daher der besonderen Situation in der Filiale geschuldet – und keinesfalls als generelle Aussage gegenüber Müttern mit Kinderwägen zu verstehen."

Die Firma bedauert den Vorfall und unterstreicht, stets "ein familienfreundliches Einkaufserlebnis und die Sicherheit aller Kunden" miteinander verbinden zu wollen.

red,cz,Akt. 10.09.2026, 06:52, 10.09.2026, 05:30
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