Schutz für Schulkinder

"Kleidung klebt" – jetzt Warnung vor Hitze-Lockdowns

Bis zu 40 Grad – die Hitze ist kaum mehr auszuhalten. Besonders gefährdet: Kinder in heißen Schulklassen. Jetzt wird schon vor Lockdowns gewarnt.
Oberösterreich Heute
29.06.2026, 03:00
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Der gnadenlose Klimawandel sorgt jetzt auch in den Bildungseinrichtungen für drastische Maßnahmen: Schüler dürfen teilweise früher nach Hause gehen.  Eine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht aber nicht.

Eine Schule im Burgenland etwa hat ihren Stundenplan wegen der Hitze bereits verkürzt. Auch in Wien gibt es erste Maßnahmen: Das Gymnasium Kundmanngasse ermöglicht den Kindern und Jugendlichen angesichts der hohen Temperaturen erstmals Hitzefrei.

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Angesichts der zum Teil nur schwer auszuhaltenden Verhältnisse schlagen die OÖ-Grünen Alarm: "Temperaturen weit jenseits der 30 Grad, die Luft steht in den Klassenzimmern, die Kleidung klebt", so Klimaschutzsprecherin Anne-Sophie Bauer über die "unzumutbare Situation", wie sie nennt.

Lernen, Lehren und somit ein produktiver Unterricht seien unter diesen Bedingungen nicht möglich. "Man kann sagen, dass die Schulen de facto funktionsunfähig sind", kritisierte Bauer. Man müsse die Schulen endlich hitzeresistent machen. Die Grünen werden im kommenden Landtag einen eigenen Plan dazu einfordern.

Hitzefolien, Ventilatoren, Klimageräte

Ihnen schweben etwa Hitzefolien auf Fenstern oder das Erlauben von Ventilatoren und mobilen Klimageräten vor. Außerdem müsse ein klarer Pfad vorgelegt werden, wie in Zukunft alle OÖ-Schulen mit baulichen Maßnahmen langfristig hitzeresistent gemacht werden können, fordert Bauer.

Es gehe mittlerweile nicht nur um die Qualität des Unterrichts, sondern auch darum, die Schüler und Lehrer vor Gesundheitsgefahren zu schützen. "Ohne Maßnahmen steuern die Schulen auf Hitze-Lockdowns zu", warnt die Politikerin.

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