Drama in Argentinien

Kleinkind (1) stirbt durch Kunstnagel am Wickeltisch

In Argentinien verschluckt ein Einjähriger beim Wickeln einen Kunstnagel – jede Hilfe kommt für den Buben zu spät.
Newsdesk Heute
01.04.2026, 08:25
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Ein unfassbares Unglück erschüttert Argentinien: Nahe der Hauptstadt Buenos Aires ist ein einjähriger Bub beim Windelwechseln ums Leben gekommen. Der kleine Dante verschluckte dabei einen künstlichen Fingernagel seiner Mutter – mit fatalen Folgen.

Seine Mutter Aylín wollte ihren Sohn gerade wickeln, als es am 21. März zur Tragödie kam. Plötzlich hatte der Bub den Kunstnagel im Mund. Als die Frau versuchte, ihm zu helfen, verschluckte er ihn, berichtet "TN".

Wie der Nagel überhaupt zur Wickelkommode kam, ist unklar. Die Mutter arbeitet jedoch als Nageldesignerin und wollte von zu Hause aus tätig sein, um mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen.

Kurz darauf bemerkte sie, dass ihr Sohn nicht mehr atmete. "Ich rannte sofort nach draußen und holte Hilfe", schilderte sie. Doch weder Nachbarn noch Angehörige konnten dem Kind helfen. Auch im Krankenhaus blieben alle Wiederbelebungsversuche erfolglos.

Die Obduktion bestätigte laut "Clarín" später: Der Bub ist erstickt, nachdem seine Atemwege blockiert waren. Offenbar hatte er sogar zwei kleine Gegenstände verschluckt. Weitere Verletzungen wurden nicht festgestellt.

Eklat im Krankenhaus

Nach dem Tod kam es zu einem heftigen Streit im Spital. Der Vater des Kindes, von der Mutter getrennt, tauchte auf und griff mehrere Personen an. Laut der Mutter schlug er ihren Vater und attackierte auch sie, als sie gerade die Leiche identifizieren musste. Die Polizei musste eingreifen, den Kindsvater abführen.

Bei der Beerdigung eskalierte der Konflikt weiter: Dantes Papa soll die Mutter dabei ausgeschlossen haben. Sie durfte ihren Sohn vor der Bestattung nur kurz sehen. "Er hat entschieden, dass ich nicht dabei sein darf", sagt sie.

Zusätzlich erhebt die Mutter schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner. Er habe sich kaum um das Kind gekümmert, sei selten da gewesen, obwohl er sich als Selbstständiger seine Arbeit habe einteilen können. "Um zum Fußballplatz zu gehen, fand er immer Zeit", klagt die trauernde Aylín.

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