Trainer-Legende Thema

Klopp vor Real-Wechsel? "Ist ein Zeichen"

Nach dem Aus von Xabi Alonso ist wieder einmal Jürgen Klopp bei den Königlichen ein Thema. Der Deutsche selbst bezieht nun Stellung.
Sport Heute
15.01.2026, 16:05
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Am Montag wurde die Trennung zwischen Xabi Alonso und Real Madrid bekannt. Nach dem verlorenen Clasico-Endspiel (2:3) in der Supercopa gegen Barcelona war für den Spanier nach gerade einmal einem halben Jahr Schluss. Ein Nachfolger steht mit Alvaro Arbeola bereits fest – zumindest bis Sommer. Dann soll aber wieder ein großer Name das Trainer-Amt übernehmen und versuchen, das Star-Ensemble zu einer Einheit zu formen. Einer der möglichen Kandidaten: Jürgen Klopp.

Seit einem Jahr ist der ehemalige deutsche Star-Trainer als "Head of Global Soccer" bei Red Bull tätig – zieht dort also die Strippen im Fußballgeschäft des Getränkeherstellers. Gerüchte über ein Trainer-Comeback gab es in der Zeit bereits mehrfach, jedoch gab es vom 58-Jährigen jedes Mal eine öffentliche Absage und ein Bekenntnis zu seinem neuen Beruf.

Und dieses Mal? Am Montag-Abend äußerte sich der ehemalige Liverpool-Coach zum Trainer-Beben bei den Königlichen: "Es ist ein Zeichen, dass dort nicht alles zu 100 Prozent richtig ist. Wenn Xabi Alonso, der über zwei Jahre in Leverkusen gezeigt hat, welch überragendes Trainertalent er ist, ein halbes Jahr später bei Real Madrid gehen muss."

Nachsatz: "Tut mir wirklich leid für ihn, denn ich halte ihn für einen großartigen Trainer."

Klopp weiß auch, dass Alonso bei den Königlichen ein schwieriges Erbe angetreten ist. "Wenn du nach einer Legende und einem unglaublich guten Trainer wie Carlo Ancelotti, der eine ganz bestimmte Art hatte seine Fußballmannschaften zu trainieren, dorthin kommst und versuchst neue Regeln einzubauen, hat sich das jetzt als zu schwierig dargestellt", führte Klopp aus.

Wie spanische Medien berichteten, scheiterte der Spanier aber wohl nicht nur an den hohen Erwartungen: Vor allem die Kabine dürfte ihm nicht immer positiv gestimmt gewesen sein – vor allem die Südamerikaner im Kader sollen sich gegen Alonso gewandt haben.

Dann erteilte der Red-Bull-Boss auch den Königlichen eine Absage: "Das hat mit mir gar nichts zu tun und hat in mir auch nichts ausgelöst." Die Begründung? "Der Trainermarkt wird durchgemischt und es ist nicht schlimm, das Ganze mal aus der Beobachterrolle mitzubekommen und nicht darüber nachzudenken, was das für einen selber bedeuten könnte, weil man da, wo man ist, am richtigen Ort ist."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 15.01.2026, 19:29, 15.01.2026, 16:05
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