Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, führte seit März 2025 intensive Ermittlungen gegen mehrere bereits amtsbekannte Personen (30, 31 und 32 Jahre) wegen des Verdachts des grenzüberschreitenden Suchtmittelhandels.
Die Tatverdächtigen sollen Kokain in einer grenzüberschreitenden Menge nach Wien verbracht und gewinnbringend weiterverkauft haben. Die Beamten des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Nord, führten über einen längeren Zeitraum zahlreiche und zeitintensive Ermittlungsmaßnahmen, unter anderem auch Observationen, durch.
Im Zuge einer Observation durch Beamte der "Zentralen Observation" der DSE konnte schließlich ein Suchtgifthandel unmittelbar beobachtet werden. Dabei soll ein Kilogramm Kokain zu einem Kaufpreis von 28.000 Euro verkauft worden sein. Unmittelbar nach der Übergabe nahmen die einschreitenden Beamten einen 31-Jährigen aus der Türkei fest.
Im Zuge der weiteren Amtshandlung konnten auch zwei mutmaßliche Mittäter, ein 30-jähriger sowie ein 32-jähriger Mann (beide aus Österreich), festgenommen werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen sowie aufgrund entsprechender Anordnungen wurden mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Dabei stellten die Ermittler insgesamt rund 33 Gramm Kokain, 5,9 Gramm Cannabisharz sowie 5,9 Gramm Cannabiskraut sicher. Darüber hinaus wurden Bargeld in der Höhe von rund 10.000 Euro, eine Faustfeuerwaffe der Kategorie B sowie zwei hochpreisige Kraftfahrzeuge sichergestellt.
Die drei Tatverdächtigen zeigten sich im Zuge der Einvernahmen nicht geständig. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert.