Rangelei mit Polizisten

Koks-Verdacht auf Wiesn – Tourist muss 30.000 € zahlen

Ein US-Tourist geriet auf der Wiesn ins Visier von Drogenfahndern. Nach massivem Widerstand musste der 41-Jährige 30.000 Euro Kaution zahlen.
Newsdesk Heute
29.09.2026, 07:45
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Ein Toilettenbesuch auf dem Oktoberfest endete für einen US-Touristen auf der Wiesnwache – und mit einer Kaution in Höhe von 30.000 Euro. Der 41-Jährige geriet am Sonntagabend in der Käfer-Wiesn-Schänke ins Visier von Drogenfahndern.

Gegen 23 Uhr wurden Zivilbeamte laut Informationen der "Abendzeitung" auf verdächtige Schnupfgeräusche aus einer geschlossenen Toilettenkabine aufmerksam. Als der Verkäufer aus San Diego in Kalifornien die Kabine verließ, wollten ihn die Ermittler festnehmen.

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Dabei soll sich der 41-Jährige massiv gewehrt haben. Insgesamt fünf Beamte waren nötig, um den Mann zu überwältigen und ihm Handschellen anzulegen. Die Polizisten blieben unverletzt, der Tourist zog sich leichte Blessuren zu.

30.000 Euro für die Freiheit

Anschließend wurde der Amerikaner auf die Wiesnwache gebracht. Dort wurde er wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Auf freien Fuß kam er erst wieder, nachdem er eine Kaution von 30.000 Euro hinterlegt hatte.

Insgesamt wurden auf dem Oktoberfest 2026 bislang mehr als 40 Drogenanzeigen registriert. In rund 90 Prozent der Fälle ging es um Kokain.

red,Akt. 29.09.2026, 07:46, 29.09.2026, 07:45