"Ich kann nicht einmal das Parkticket zahlen. Mein Konto ist auf null gesetzt worden. Offenbar bin ich unter Geldwäscheverdacht!", ärgert sich Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer gegenüber der "Kronen Zeitung".
Der 41-Jährige ist gerade im Ausland unterwegs und steht ohne Zugriff auf sein Konto da. Der Grund: Die Sparkasse Oberösterreich hat dem Welser das Konto gesperrt. "Das darf doch nicht wahr sein", so Köllerer.
"Das ist irgendeine Compliance-Sache. Aber ich hab’ nichts falsch gemacht und auch rechtzeitig alle geforderten Unterlagen vorgebracht", stellt der Ex-Tennisprofi in der "Krone" unmissverständlich klar.
216 Transaktionen musste der Oberösterreich laut eigenen Angaben nachweisen, darunter auch Kleinstbeträge. "Da ging es auch um 30 Euro, die ich meiner Tochter zu Ostern überwiesen habe. Oder um 85 Euro, die mir meine Tochter überwiesen hat, weil ich ihr das Geld für Kleidung geliehen hatte", sagt der 2011 lebenslang gesperrte Ex-Profi, der unter dem Spitznamen "Crazy Dani" bekannt wurde.
Laut "Kronen Zeitung" soll es bei den Nachweisen aber auch um höhere Summen gehen. "Einmal habe ich 3.000 Euro fürs Casino abgehoben und am nächsten Tag mehr als 4.000 Euro eingezahlt. Ist doch logisch, woher die Einzahlung kommt. Auch, dass ich mir Geld von meiner Krypto-Wallet ausbezahlt habe, ist doch nichts Ungewöhnliches", sagt Köllerer zur "Krone".
Die Sparkasse OÖ will zum konkreten Fall nichts sagen, verweist aber auf automatisierte Prüfverfahren bei auffälligen Buchungen. Köllerer selbst sagt, er komme bei der Bank nicht durch, habe aber alle Unterlagen geliefert – darunter 816 Seiten von einem Wettanbieter.
Daniel Köllerer zur "Krone": "Ich kann zwar kein Geld beheben, aber zum Glück laufen die Alimente, Versicherungen und Kreditraten fürs Haus weiter, sonst wäre es ein volles Desaster."