Eine 69-jährige Frau wurde am Donnerstag Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion Wien in einer Aussendung mitteilt, wurde die Favoritnerin am Nachmittag von einem bislang unbekannten Mann telefonisch kontaktiert, der sich als Bankangestellter ausgab.
Der Anrufer gab vor, dass versucht worden sei, Geld vom Konto der Frau abzuheben und ein korrupter Bankmitarbeiter im Verdacht stehe.
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Fremden fünfstellige Summe übergeben
Zur Sicherung ihres Vermögens werde ein Kriminalpolizist vorbeikommen. In weiterer Folge wurde der Frau ein Taxi zu einer Bankfiliale bestellt, wo sie rund 20.000 Euro behob.
Anschließend übergab sie das Bargeld an einen bislang unbekannten Mann, der sich als Polizist ausgab. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.
Das kannst du tun
Die Polizei warnt vor derartigen Betrugshandlungen und gibt Tipps zur Prävention.
Wie kann ich mich schützen?
Sofort das Telefonat beenden.
Die Polizei übernimmt und bewahrt grundsätzlich kein Bargeld oder Wertgegenstände.
Es ist stets Vorsicht geboten, wenn ein Anruf nach Wertgegenständen, Bargeld oder dem Kontoguthaben fragt. In diesem Fall solle man das Gespräch sofort beenden.
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Wie schütze ich meine älteren Verwandten?
Kläre deine Verwandten über diese Betrugsform auf.
Rede auch im engsten Verwandtenkreis über die geschilderte Vorgehensweise.
Lege für deine Angehörigen auch alternative Ansprechpartner für die Kontaktaufnahme fest, solltest du einmal nicht sofort erreichbar sein.
Was mache ich im Schadensfall?
Sobald du merkst, dass ein Anrufer Geld von dir verlangt, beende das Gespräch.
Notiere dir nach Möglichkeit die Nummer des Gegenübers.
Außerdem soll man die nächste Polizeistation aufsuchen und Anzeige erstatten.