Kräftige Gewitter über Südwestsachsen und dem Erzgebirge haben am frühen Dienstagmorgen für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Besonders betroffen waren Oelsnitz und umliegende Orte. Starkregen führte örtlich zu Überflutungen, während Sturmböen Bauzäune umwarfen und Äste abbrachen. Zudem ging stellenweise kleinkörniger Hagel nieder.
In Niederwürschnitz musste die Feuerwehr einen vollgelaufenen Keller auf der Stollberger Straße auspumpen. Auch in Oelsnitz kam es zu mehreren Einsätzen. Auf der Kammerrat-Beck-Straße wurde ein Keller durch eindringendes Wasser überflutet. Im Bereich des Hegebachs entfernten Einsatzkräfte Treibgut aus einem Gitter, um den Abfluss zu sichern.
In Mitteloelsnitz auf der Hoffeldstraße kam es zu Überschwemmungen; dort öffnete die Feuerwehr Gullydeckel, damit Wasser von einem angrenzenden Feld ablaufen konnte. Auf der Staatsstraße S255 ereignete sich zudem ein Verkehrsunfall. Ein Autofahrer kam mit seinem Peugeot bei starkem Regen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Feld.
Der Fahrer blieb unverletzt. Am Aussichtspunkt "Katzenstein" nahe Affalter waren in den frühen Morgenstunden zahlreiche Blitze zu beobachten. Für den Dienstagnachmittag kündigen Meteorologen weitere, teils kräftige Gewitter an.
Am Dienstag scheint zunächst noch häufig die Sonne, im Tagesverlauf werden die Wolken aber mehr und die Gewitterneigung steigt zunächst über dem Bergland an. Am Nachmittag kommen einzelne, aber durchaus heftige Gewitter auch bis ins Flachland voran. Abseits davon spielt der Wind keine Rolle und die Höchstwerte liegen zwischen 27 und 33 Grad.
Der Mittwoch gestaltet sich leicht unbeständig, bei einem Sonne-Wolken-Mix ziehen von der Früh weg einzelne Schauer oder Gewitter durch. Am Nachmittag werden diese häufiger und kräftiger, dabei frischt der ansonsten nur schwache Wind vorübergehend stürmisch auf. Stellenweise ist auch mit Hagel und großen Regenmengen zu rechnen. In der schwülen Luft werden 26 bis 32 Grad erreicht.
Am Donnerstag scheint besonders im Donauraum und im östlichen Flachland häufig die Sonne, von den Voralpen ausgehend steigt die Schauer- und Gewitterneigung im Tagesverlauf indes wieder an. Die Höchstwerte liegen zwischen 27 und 32 Grad.
Der Freitag zeigt sich von seiner hochsommerlichen Seite, nach Auflösung lokaler Restwolken scheint häufig die Sonne. Am Nachmittag steigt die Gewitter- und damit auch Unwettergefahr von Westen her aber wieder markant an, zuvor erwärmt sich die Luft auf 28 bis 34 Grad.