Die berüchtigte Kandahar in Garmisch-Partenkirchen hat den Ski-Assen alles abverlangt. Mit der eisigen und ruppigen Piste kam Beat Feuz am Besten zurecht. Der Schweizer feierte seinen dritten Saisonsieg, brachte sich auch für die Olympischen Spiele in die Favoritenrolle. "So brutal! Die Fahrt war nicht so, wie ich eigentlich wollte", atmete der Schweizer im Ziel durch.
Trotzdem reichte es zum Sieg. 18 Hundertstel vor Vincent Kriechmayr und Dominik Paris, die ex-aequo auf dem zweiten Rang landeten. Bis zur letzten Zwischenzeit lag der Oberösterreicher sogar in Front. "Wieder ein kleiner Hackler. Aber vielleicht heb ich mir das ja noch auf", ärgerte sich der 26-Jährige im Ziel.
Christof Innerhofer, der beide Trainings beherrschte, warf den Sieg mit einem Steher bereits im obersten Streckenteil weg.
Durststrecke hält an
Vorjahessieger Hannes Reichelt musste sich mit dem fünften Rang begnügen (+0,36). Olympiasieger Matthias Mayer klassierte sich auf dem achten Rang (+0,64). Damit sind die ÖSV-Abfahrts-Asse seit genau einem Jahr ohne Erfolg, reisen sieglos nach Pyeongchang.
(Heute Sport)