Startschuss in Kitzbühel! Am Dienstag geht auf der Streif das erste Training für die 86. Hahnenkammrennen über die Bühne. Bei nahezu perfekten Bedingungen.
"Alles ist bereit. Kaiserwetter ist angesagt. Ich bin mir sicher, wir erleben ein Skifest", ist ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer euphorisch.
"Ich nehme an, dass am ersten Tag von einer handzahmen Piste gesprochen wird, aber das wird sich im Verlauf der Woche noch entwickeln", zitiert die "APA" Rennleiter Mario Mittermayer-Weinhandl. Er spricht von "einer Streif, wie wir sie kennen und lieben."
Die Zahlen sind wie immer beeindruckend. Das Preisgeld ist mit 1.050.000 Euro so hoch wie noch nie, allein der Abfahrtssieger casht 101.000 Euro.
17 (!) Kilometer Sicherheitsnetze und 10.000 PVC-Stangen wurden im Vorfeld montiert, 180 Aufprallschutzmatten und 155 Airfences sollen bei Stürzen Schlimmeres verhindern. 14 Millionen Euro nimmt der Kitzbüheler Ski Club in die Hand, um das Skifest auszutragen.
Ob es für die vielen rot-weiß-roten viel zu feiern gibt, hängt freilich auch von den Leistungen der ÖSV-Stars ab. Die sind in der Abfahrt weiter sieglos, Vincent Kriechmayr beendete mit Rang zwei in Wengen (Sz) aber eine knapp zweijährige Podest-Durststrecke.
"Ich versuche, dass es die nächsten Rennen wieder so ist. In Kitzbühel bin ich aber ohnehin motiviert. Es kann aber beim nächsten Mal auch wieder voll in die Hose gehen", spart der ÖSV-Star mit Kampfansagen.