Kurz nach Rennen

Kristoffersen rastete trotz 100er-Jubiläum aus

Henrik Kristoffersen fuhr in Wengen auf Rang drei – und sorgt danach mit harter Kritik für Wirbel beim Weltcup.
Sport Heute
19.01.2026, 08:40
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Für Henrik Kristoffersen war es ein Renn-Sonntag mit zwei Seiten : sportlich ein Erfolg, emotional ein Ärgernis. Der Norweger feierte beim Slalom in Wengen als Dritter sein 100. Weltcup-Podium – und legte sich gleich nach dem Rennen mit der FIS an.

Schon vor dem Rennen hatte es zwischen dem 31-Jährigen und FIS-Rennleiter Markus Waldner ein hitziges Wortgefecht gegeben.

"Das hätte nicht so sein müssen"

Nach dem dritten Platz ließ Kristoffersen seinem Ärger freien Lauf: "Die Bedingungen waren extrem wechselhaft. Ein Abschnitt war total glatt, dann wieder weich, danach sehr aggressiv und plötzlich wieder eisig."

Für ihn ein klarer Fall: Die Präparierung war mangelhaft – und gefährlich. "Das ist extrem gefährlich für Knie und Rücken. Das hätte nicht so sein müssen, man hätte die Piste anders präparieren können."

"Ich bin noch nicht fertig"

Dabei hätte der Norweger eigentlich feiern können: 100 Weltcup-Podestplätze sind eine Marke, die nur wenige erreichen. Ans Karriereende denkt Kristoffersen trotzdem nicht: "Diese Marke bedeutet mir sehr viel, aber ich bin noch nicht fertig. Ich plane meine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2030."

Kritik an Kristoffersen kommt von Ex-Rennleiter Hans Pieren. Der frühere Fahrer sah die Probleme nicht in der Piste, sondern bei den Läufern selbst: "Ein Innenski-Fehler wurde schon vor 40 Jahren mit einem Ausfall bestraft. Dazu kam eine sehr anspruchsvolle Kurssetzung."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 19.01.2026, 08:51, 19.01.2026, 08:40
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen