Schockmoment beim Snowboard-Weltcup in Bansko! ÖSV-Routinier Claudia Riegler krachte beim Parallel-Riesentorlauf mit voller Wucht auf den Kopf – und konnte sich kurz danach an nichts mehr erinnern.
"Ich hatte unmittelbar danach Gedächtnislücken, habe mich dann aber so gut erholt, dass ich beim zweiten Rennen sogar dabei sein wollte", schildert die 52-jährige Salzburgerin den Vorfall.
Trotz Erholungsfortschritten entschied sie sich für einen Verzicht – aus gutem Grund: "Ich habe beim Besichtigen gemerkt, dass ich nicht bei 100 Prozent bin. Aber alles halb so schlimm, das hätte blöd ausgehen können."
Der Olympia-Winter ist lang, und Riegler bleibt optimistisch: "Ich war im ersten Quali-Lauf vorn dabei und bin gut drauf", sagt sie vor dem Heim-Weltcup auf der Simonhöhe.
Auch Andreas Prommegger hofft noch auf seinen ersten Saisonhöhepunkt. In Bulgarien landete der Weltmeister nur auf den Plätzen 19 und zwölf – zu wenig für seine Ansprüche.
Dafür meldete sich Benjamin Karl kurz vor Olympia eindrucksvoll zurück: Mit seinem Sieg in Bansko holte er den ersten Weltcuperfolg seit zwei Jahren.