Aufreger um Ex-Ministerin

Kristi Noem weigert sich, Militärbasis zu räumen

Trotz Entlassung bleibt Kristi Noem in einer Luxus-Unterkunft auf einem Militärstützpunkt in Washington – und das seit Wochen.
Newsdesk Heute
25.04.2026, 08:21
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Auch mehr als sechs Wochen nach ihrer Entlassung sorgt die ehemalige US-Heimatschutzministerin Kristi Noem weiter für Schlagzeilen. Obwohl sie ihr Amt bereits niedergelegt hat, wohnt sie Medienberichten zufolge noch immer in einer luxuriösen Unterkunft auf einem Militärstützpunkt in Washington.

Augenzeugen berichten, Noem sei mehrfach dabei gesehen worden, wie sie das Haus am Wasser betrat und wieder verließ. Diese Unterkunft ist eigentlich für hochrangige Mitglieder der Küstenwache vorgesehen. Ihren Ministerposten hat inzwischen Markwayne Mullin übernommen.

Wie "20 Minuten" unter Berufung auf das 'Wall Street Journal' berichtet, erklärte Noem vor dem Kongress: "Ich kann Ihnen sagen, dass ich diese Unterkunft miete." Sie betonte, die Miete aus eigener Tasche zu zahlen, nachdem Demonstranten ihre privaten Wohnadressen veröffentlicht hatten.

Küstenwache-Chef will einziehen

Insider berichten laut "20 Minuten", dass Admiral Kevin Lunday, Chef der US-Küstenwache, demnächst selbst in das Haus einziehen will. Auch Noems ehemaliger Berater Corey Lewandowski wurde mehrfach bei der Unterkunft gesichtet. Gerüchte über eine Affäre haben beide entschieden zurückgewiesen und als 'Boulevard-Müll' bezeichnet.

Kristi Noem war nach mehreren aufsehenerregenden Fehltritten von Präsident Donald Trump entlassen worden. Unter anderem hatte sie zusammen mit anderen Regierungsmitgliedern fälschlicherweise US-Bürger als 'inländische Terroristen' bezeichnet. Eine Kongressanhörung zu einer 220 Millionen Dollar teuren Werbekampagne rund um Abschiebungen führte schließlich zu ihrem endgültigen Aus.

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