Kurz nach 12 Uhr durchbrach der Bitcoin-Kurs am Donnerstag die Grenze von 75.000 Dollar nach unten. Damit ist der Wert wieder dort, wo er im Herbst 2024 schon einmal gestanden ist. Im Oktober hatte Bitcoin noch ein Rekordhoch von rund 126.251 Dollar erreicht – jetzt ist von diesem Höhenflug nicht mehr viel übrig.
Wie "20 Minuten" berichtet, hat sich die Kryptowährung in den vergangenen Monaten deutlich schwächer entwickelt als klassische Anlageformen wie Aktien oder Edelmetalle.
Vor allem die Wahl von Donald Trump im November 2024, der als Krypto-Fan gilt, hatte Bitcoin einen ordentlichen Schub gegeben: Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, die Zügel für Kryptowährungen lockerer zu lassen.
Doch nach seiner Angelobung ging es mit dem Kurs wieder bergab – etwa im April 2025, als Trump weltweit massive US-Zölle ankündigte.
Nicht nur Bitcoin, sondern auch Silber hat es erwischt: Am Montag rutschte der Preis nach einem kurzen Hoch wieder unter die Marke von 80 Dollar pro Feinunze. Ende Jänner hatte das Edelmetall noch ein Rekordhoch von über 121 Dollar erreicht.
Schuld an den starken Schwankungen bei den Edelmetallen sind unter anderem heftige Kursbewegungen beim US-Dollar. Ausgelöst werden diese durch den anhaltenden Streit zwischen der US-Regierung und der Notenbank.