In den letzten Tagen ist der Kurs ordentlich ins Rutschen geraten. Am Sonntag sackte Bitcoin auf etwa 78.000 US-Dollar ab. So tief stand der Kurs zuletzt Anfang April 2025, als US-Präsident Donald Trump zum sogenannten "Liberation Day" neue Importzölle angekündigt hat – wie 20 Minuten berichtet.
Im Oktober des Vorjahres notierte Bitcoin noch auf einem Allzeithoch. Damals hast du für eine Einheit rund 126.000 US-Dollar hinblättern müssen. Seither ist der Wert dramatisch eingebrochen – etwa ein Drittel ist futsch.
Schon seit Monaten hinkt Bitcoin klassischen Anlageformen wie Aktien oder Edelmetallen hinterher. Während Gold und Silber von der Unsicherheit an den Finanzmärkten profitieren, leidet Bitcoin unter der Nervosität.
Als Gründe für den jüngsten Absturz nennen mehrere Medien den starken US-Dollar und den temporären Shutdown der US-Regierung am Wochenende. Das sorgt dafür, dass viele Anleger noch vorsichtiger werden.
Dazu kommt die Personalpolitik im Weißen Haus, die für zusätzliche Unsicherheit sorgt. US-Präsident Trump hat am Freitag Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank (Fed) und als Nachfolger von Jerome Powell vorgeschlagen.
Laut der Wochenzeitung "Die Zeit" befürchten viele am Markt, dass Warsh einen strengeren Kurs fahren und so die Geldmenge verknappen könnte. Das ist vor allem für Kryptowährungen wie Bitcoin ein schlechtes Zeichen.