Am Donnerstag wurde bekannt, dass Spar grünes Licht für die Übernahme von 23 Unimarkt-Filialen bekommt. Am Freitag ist nun auch die Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde zur Übernahme weiterer 20 Standorte durch den REWE-Konzern veröffentlicht worden.
Alle 20 in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark dürfen von REWE übernommen werden, zehn davon allerdings nur mit der Auflage, sie mindestens zehn Jahre lang von selbstständigen ADEG-Kaufleuten betreiben zu lassen. Die geplante Übernahme des Standorts in Lebring wurde aus unternehmensinternen Gründen zurückgezogen.
"Unser Ziel ist es nun, gemeinsam mit starken Kaufleuten und engagierten Teams nachhaltige Lösungen für die Nahversorgung zu schaffen", betont Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International AG. Möglichst viele Unimarkt-Mitarbeiter sollen übernommen werden.
Brian Beck, BILLA Vorstand Großhandel und Kaufleute, ergänzt: "Regionale Nahversorgung ist keine Selbstverständlichkeit. ADEG spielt hier eine Schlüsselrolle und ist in hunderten Gemeinden Österreichs ein wichtiger Lebensmittelversorger. Die geplante Integration der Unimarkt-Standorte leistet daher einen essenziellen Beitrag, um die Versorgung vor allem in ländlichen Regionen nachhaltig abzusichern."