Ein tierischer Rettungseinsatz hielt die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen in Ratnitz auf Trab. Gegen 8 Uhr wurden sie zu einer Großtierrettung alarmiert, nachdem eine Kuh am Rand von Wald und Wiese in einem Wasserloch feststeckte und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.
Vor Ort zeigte sich rasch, dass die Rettung einiges an Muskelkraft verlangen würde. Zunächst entfernten die Helfer mit Schaufeln und bloßen Händen große Mengen Schlamm rund um Bauch und Beine des Tieres. Erst dadurch wurde genügend Bewegungsfreiheit geschaffen, um die nächsten Rettungsschritte einzuleiten.
Anschließend wurden zwei Lastgurte vorsichtig unter der Kuh positioniert und mit dem Frontlader eines Traktors verbunden. Mit viel Fingerspitzengefühl hoben und zogen die Einsatzkräfte das Tier Stück für Stück aus seiner misslichen Lage.
Nach rund eineinhalb Stunden schweißtreibender Arbeit war die Rettung erfolgreich abgeschlossen. Die Kuh blieb unverletzt und konnte wieder zu ihrem Kalb zurückkehren, das sich nach dem bangen Warten über die Rückkehr seiner Mutter freuen durfte.