Ärger am Boxing Day

Kung-Fu-Tritt! ÖFB-Verteidiger sieht in England Rot

Kung-Fu-Kick am Boxing Day. Christoph Klarer sah in England spät glatt Rot und fehlt Birmingham City erstmals in dieser Saison.
Sport Heute
26.12.2025, 16:48
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Schock in England! ÖFB-Verteidiger Christoph Klarer sah am Boxing Day bei der Partie von Birmingham City gegen Derby County spät die rote Karte. Beim Stand von 1:1 räumte der Abwehrspieler in der 92. Minute Gegenspieler Ebou Adams mit einem Kung-Fu-Tritt ab.

Der Schiedsrichter stellte den Niederösterreicher umgehend vom Platz. Bitter für Klarer: Der Kapitän von Birmingham City wird damit erstmals Spielminuten in der laufenden Saison verpassen.

Tom Brady als Investor

Der Klub, an dem auch NFL-Legende Tom Brady beteiligt ist, liegt in der zweiten englischen Liga aktuell auf Rang 14 im Mittelfeld. Der Kampf um die Aufstiegsplätze bleibt jedoch eng. Zwei Teams steigen am Saisonende direkt in die Premier League auf, ein weiterer Aufsteiger wird über die Play-offs zwischen Platz drei und sechs ermittelt. Gegenüber "90 Minuten" sagte Klarer: "Die Liga ist unfassbar ausgeglichen, von 24 Vereinen wollen wahrscheinlich 18 gerne aufsteigen. Deswegen sind die Erwartungen und das Investment bei uns und überall so groß."

"Normalerweise könnte man schon sagen, dass wir als Aufsteiger eine Top-Saison spielen, weil wir uns im Mittelfeld etabliert haben", erklärte der Verteidiger weiter. "Mit unserem Kader gehen die Ansprüche aber eher in Richtung Playoffs. Wirklich entscheiden wird sich das erst im Mai, wir wollen aber auch jetzt nicht an Boden verlieren."

Kein Thema für Rangnick

Trotz seiner wichtigen Rolle bei Birmingham City blieb Klarer bisher ohne Berücksichtigung im österreichischen Nationalteam. Teamchef Ralf Rangnick führte den Innenverteidiger zuletzt nicht einmal auf der Abrufliste.

Klarer hat den Traum vom ÖFB-Team dennoch nicht aufgegeben: "Wenn man von der U15 bis zur U21 alle Nationalteams durchläuft, bleibt der Traum vom A-Team natürlich." Die starke Konkurrenz in der Abwehr sieht der Innenverteidiger dabei realistisch: "Wir haben in Österreich viele gute Innenverteidiger, das ist auch gut so." Sein Zugang ist klar: "Ich kann dem Teamchef mit meinen Leistungen die Entscheidung so schwer wie möglich machen, treffen muss sie dann aber er mit seinem Team."

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