Die 66. Ausgabe der "Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich" startet bald: Von 30. August bis 1. November werden an elf niederösterreichische Orten, die zumeist mit berühmten Musikern verbunden sind, zahlreiche Künstler auftreten.
Die Konzerte werden unter anderem an diesen Orten gespielt: St. Peter in der Au (Bezirk Amstetten, NÖ) – Geburtsort von Carl Zeller –, das Schubert Schloss Atzenbrugg (Bezirk Tulln, NÖ) und Ruprechtshofen (Bezirk Melk, NÖ) – Geburtsort von Benedict Randhartinger.
Bei den Serenadenkonzerten werden international erfolgreiche Künstler sowie junge Nachwuchstalente auftreten: Vokalisten wie Jörg Schneider, Annely Peebo, Daniel Gutmann und Clemens Unterreiner und junge Talente wie etwa Benjamin Sattlecker und Kieran Carrel.
Auch Geigerinnen wie Laura Gfrerer und Anne Harvey-Nagl und Pianisten wie Eloise Bella, Andreas Fröschl und Andrea Linsbauer sind dabei. Das Ensemble der Jungen Philharmonie Wien unter dem Dirigenten Michael Lessky und das Trio Delyria werden ebenfalls auf der Bühne stehen. Auch bekannte Personen von Schauspiel, Film und Fernsehen wie Gerti Drassl und Joseph Lorenz werden zu sehen sein.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) erklärt: "Auch 2026 – im 66. Jahr des Bestehens – werden in gewohnter Weise internationale Stars der Klassikszene präsentiert, aber auch jungen Nachwuchstalenten wird die Chance geboten, sich an elf Standorten von hoher musikhistorischer Bedeutung an der Seite arrivierter Interpretinnen und Interpreten zu präsentieren."
Und weiter: "Nach der äußerst erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr ist heuer die ehemalige Synagoge St. Pölten zum 40. Geburtstag unserer Landeshauptstadt erneut Austragungsort einer 'Serenade des Exils': abermals mit einem hochkarätigen Programm im Andenken an jüdische, teilweise auch aus ihrer Heimat vertriebene Komponistinnen und Komponisten."
"Bekannte Werke treffen auf selten zu hörende Stücke, Liedkunst verbindet sich mit Kammermusik und literarischer Rezitation. Musik wird nicht isoliert präsentiert, sondern in ihren historischen, kulturellen und literarischen Zusammenhängen erlebbar", so Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Serenadenkonzerte Niederösterreich.