Ex-Kanzler im Talk

Kurz: Iran nicht in der Lage, "Schaden anzurichten"

Sebastian Kurz äußert sich in einem TV-Interview zum aktuellen Weltgeschehen. Dabei zeigt er sich trotz aller Umstände "auf der optimistischen Seite".
Michael Rauhofer-Redl
20.03.2026, 19:24
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Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz spricht im "Blickwechsel Spezial"-Talk mit Katrin Prähauser am Freitag (Servus TV, 20 Uhr) über die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Österreich und Europa.

Moderatorin Katrin Prähauser spricht mit dem ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz über den Krieg im Nahen Osten, ob dieser mit dem Völkerrecht vereinbar ist, wie seine rund 300 Mitarbeiter in Dubai und Abu Dhabi mit der aktuellen Situation umgehen und warum es in der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine nur eine Lösung am Verhandlungstisch geben kann.

Absage an autofreie Tage

Dass sich der aktuelle Konflikt zu einem Dritten Weltkrieg ausbreitet, glaubt Kurz nicht. Angesprochen auf mögliche autofreie Tage, sagt der Ex-Politiker: "Nein, wir müssen nicht aufs Auto verzichten. Wir sollen nicht ins Mittelalter zurückkehren und uns einschränken."

Auch wenn die Politik Donald Trumps in den USA "nicht populär" sei, sei Kurz "auf der optimistischen Seite, dass die Welt schon in ein paar Wochen besser ausschauen" werde. Dabei nimmt er aber auch die Europäer in die Pflicht: "Europa darf sich auf der einen Seite nicht Unterstützung erwarten, auf der anderen Seite die USA aber alleine lassen", sagt Kurz etwa in Hinblick auf die Sicherung der Straße von Hormus.

Denn, so Kurz, die USA werde sich "nicht lange anschauen", wie die Iraner diese blockiere. "Sie werden militärisch dafür sorgen, dass die Durchfahrt gewährleistet ist", ist Kurz überzeugt. Eine generelle Gegenwehr durch den Iran sieht Kurz nicht. Er halte den Iran "militärisch nicht in der Lage, ernsthaft Schaden anrichten zu können".

Das sagt Kurz zu Ukraine-Krieg

In der Sendung geht Kurz auch auf den zweiten großen Krieg dieser Zeit ein. Es sei "falsch, dass Europa nicht den direkten Draht nach Russland sucht", denn es werde "keinen Sieg über Russland geben", so der frühere Regierungschef.

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