Tragödie in Indonesien

"Lachten in Kamera" – dann stürzten Österreicher in Tod

Tödlicher Unfall in Indonesien: Eine Brücke auf der Insel Flores brach unter einem Ehepaar aus Österreich zusammen – die beiden stürzten in die Tiefe.
Newsdesk Heute
25.05.2026, 20:27
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Der Traumurlaub in Indonesien endete für ein Ehepaar aus Österreich tödlich: Astrid (57) und Jürgen P. (55) aus dem Großraum Wien kamen bei einem Ausflug auf der Insel Flores ums Leben, nachdem eine Hängebrücke plötzlich eingebrochen war.

Die beiden waren am Sonntag auf dem Weg zum beliebten Cunca-Wulang-Wasserfall. Laut ihrem Tourguide baten sie ihn kurz zuvor noch, ein Video aufzunehmen. "Sie lächelten in die Kamera, als sie zehn Meter gegangen waren, hörte ich plötzlich ein sehr lautes Geräusch von brechendem Holz, wie von einem herabfallenden großen Ast", schilderte er dem Portal "Hey Bali News".

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Paar stürzte 20 Meter in die Tiefe

Binnen Sekunden brachen die Holzplanken der Brücke weg. Das Ehepaar stürzte rund 20 Meter tief auf Felsen am Flussufer. Für die beiden kam jede Hilfe zu spät.

Die Bergung der Leichen gestaltete sich wegen des steilen und rutschigen Geländes schwierig. Die Brücke wurde inzwischen gesperrt, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. "Unsere Priorität liegt nun darin, Beweise zu sichern und den Vorfall aufzuklären", erklärte Christian Kadang, Chef der West Manggarai Police.

Außenministerium bestätigt Todesfall

Das Außenministerium bestätigte am Montag den Tod der beiden Österreicher. Hängebrücken in abgelegenen Regionen Indonesiens gelten als beliebte Fotomotive, werden aber oft nicht regelmäßig überprüft.

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